Story 90
Sprecher 92
Musik 82
Effekte 90
Cover&Design 78

„Dark Lord (1) – Die letzten Stunden der Klonkriege“ ist ein sehr gut produziertes „Star Wars“ Hörspiel mit einer guten Story und interessanten Charakteren. Ein Kauf lohnt sich für „Star Wars“ Fans allemal

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Star Wars: Dark Lord (1) – Die letzten Stunden der Klonkriege

Star Wars: Dark Lord (1) - Die letzten Stunden der Klonkriege

Star Wars: Dark Lord (1) – Die letzten Stunden der Klonkriege

Serie: Star Wars: Dark Lord | Folge: 1 | Titel: Die letzten Stunden der Klonkriege | Spielzeit: 55 Minuten | Label: WortArt / Universal Music Group / Lucasfilms | Erscheinungsdatum: 28.03.2008 | Dieses Hörspiel kaufen: Hier

 

„Star Wars: Das Erwachen der Macht“ ist erst vor einer Woche erschienen und die ganze Welt befindet sich im „Star Wars“-Fieber. Dabei wissen viele vermutlich nicht, dass es wirklich tolle, eigenständige, von den Original-Stimmen gesprochene „Star Wars“-Hörspiele gibt. Diese Serien wurden von Oliver Döring geschaffen, und „Star Wars: Dark Lord“ ist eine von ihnen. Sie ist ein Sequel zu Episode III, während die Serie „Labyrinth des Bösen“ (ReZensionen folgen) ein Prequel zu Episode III darstellt.

Story

Die Jedi-Ritter Roan Shryne, Bol Chatak und die Padawan-Schülerin Olee Starstone kämpfen gemeinsam mit den Klonen, nicht ahnend, das ein teuflischer Verrat auf Coruscant, dem Heimatplaneten der Republik und des Jedi-Ordens, den Krieg schon bald beenden und die Galaxis in eine dunkle Zeit stürzen wird. Darth Vader, ehemals Anakin Skywalker, wird Palpatines neuer Schüler. Währenddessen geht die Demokratie zu Grunde, denn Vaders Meister erhebt sich selbst in den Stand eines Imperators. Die Jedi sollen umgebracht werden. Können Roan Shryne, Bol Chatak und Olee die Order 66 überleben? Und wie wird Darth Vader vorgehen?

Vorab: Um die Geschichte zu verstehen, solltet ihr zumindest die „Star Wars“ Filme geguckt haben, besonders die Episoden 3 und 4. Wissen aus dem Erweiterten Universum ist nicht nötig. Wenn ihr aber ein gewisses Grundwissen über den Krieg der Sterne habt, und Gefallen an der Space Opera findet, werdet ihr mit „Dark Lord – Der Aufstieg des Darth Vader“ eure helle Freude haben. Die Story erzählt parallel zur Handlung der Filme, wie mir vorher unbekannte Jedi-Ritter die Order 66 erleben, und hoffentlich auch überleben. Allein das finde ich schon mal toll, weil ich bei „Star Wars“ Geschichten liebe, in denen neue Charaktere eingeführt werden, aber immer wieder Parallelen zu den Filmen und den dort auftretenden Personen auffallen. Hier ist die größte Parallele natürlich Darth Vader, ein dunkler Lord der Sith, der hier ganz am Anfang seiner Karriere steht, und sich auch erst mal an seine neue Rüstung gewöhnen muss.

Die Geschichte an sich handelt aber erst mal weit entfernt von Coruscant. Sie spielt nämlich auf dem Planeten Mercana, der von den Jedi und den Klon-Truppen eingenommen werden soll. Doch die beiden Jedi-Meister spüren eine Erschütterung der Macht. Bald schon versuchen ihre eigenen Männer sie zu ermorden, auf Geheiß vom Obersten Kanzler Palpatine. Die sich danach entspinnende Geschichte ist nicht so komplex, dass sie unverständlich ist, aber auch nicht komplett simpel. Sie ist einfach ziemlich spannend, und vor allem unglaublich atmosphärisch.

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Alles in allem hat mich die Geschichte dieses „Star Wars“ Hörspiels wirklich sehr gut unterhalten. Ich freue mich bereits darauf, die Teile II-VI hören und rezensieren zu können.

Sprecher

Mit Friedhelm Ptok als Kanzler Palpatine und Rainer Schöne als Darth Vader sind in „Dark Lord“ die beiden Originalstimmen aus Episode III dabei. Besonders die Stimme Palpatines ist unverkennbar, und die Leistung der beiden Sprecher gefiel mir ausgesprochen gut. Außerdem war Joachim Kerzel (Erzähler) wirklich schön anzuhören, leider redet er nur am Anfang und am Ende der CD ein paar Sätze und wird ansonsten gar nicht eingesetzt. Claudia Urbschat-Mingues hat Jedi-Meisterin Bol Chatak eine kraftvolle und sehr passende Stimme geliehen. Lutz Mackensy, einer meiner Lieblingssprecher, tritt in einer Nebenrolle auf. Genau so wie Lutz van der Horst, den viele sicherlich aus der „heute Show“ des ZDF kennen. Die anderen Sprecher haben ihre Rolle gut gespielt, stachen aber nicht aus der Masse hervor.

Musik

Als Hörspielmusik werden die aus den Filmen bekannten Stücke von John Williams eingesetzt. Das geschieht sehr passend, oft aber leider nur im Hintergrund. Nur eine besondere Fassung des legendären „Imperial March“ wird kurz im Vordergrund gespielt, die anderen Stücke sind viel eher zur direkten Untermalung des Geschehens und zum Schaffen von Atmosphäre gedacht. Das finde ich persönlich ziemlich schade, da John Williams viele geniale Stücke zu Star Wars beigesteuert hat. Jetzt hat das Hörspielstudio schon die Lizenz diese zu verwenden, dann sollten die das auch möglichst reichlich tun, und mit einem länger ausgespielten Imperial March, einem langen Outro am Schluss oder auch ein paar Stücken, welche man in den Zeiten Darth Vaders nicht erwartet, „Duel of the Fates“ zum Beispiel, überraschen.

So ist die Musik zwar wirklich gut, genießen konnte ich sie aber nicht wirklich. Sollte es künftig weitere solcher „Star Wars“ Hörspielserien geben, wäre eine etwas ausführlichere Verwendung der Musik vielleicht eine gute Idee.

Effekte

Hier erwartet man bei „Star Wars“ natürlich viel: Röhrende Raumschiffe, Blasterfeuer im Hintergrund und der immer ein wenig individuelle Sound von einem Lichtschwert gehört zum Krieg der Sterne einfach dazu. Und von der ersten „Dark Lord“ Episode wurde ich in keinster Weise enttäuscht: Die Atmosphäre, die durch die Effekte geschaffen wird, ist wirklich toll, kommt aber an einigen Stellen nicht ganz an die der Kinofilme ran. Die Lichtschwertsounds fand ich häufig zu leise abgemischt, das Blasterfeuer im Hintergrund (während der Gefechte) war mir zu leise und nicht wuchtig genug.

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Doch neben diesen Feinheiten konnte dieses Hörspiel „Star Wars“ Feeling vermitteln und eine wirklich grandiose Atmosphäre schaffen. Teilweise fand ich es fast schade, dass das Hörspiel nur in Stereo war, und nicht in einer 7.1 oder 10.1 Fassung (digital) released wurde.

Cover&Design

Das Cover zeigt den Namensgebenden Dunklen Lord: Darth Vader. Man sieht in in seiner Rüstung und mit einem roten Lichtschwert. Außerdem finden sich der „Star Wars“ Schriftzug, der Titel und der Untertitel auf der Front des herausnehmbaren und aufklappbaren Covers. Innerhalb dessen sieht man die Sprecherliste, ein paar Copyright-Hinweise und eine Auswahl anderer „Star Wars“ Hörspiele. Die Rückseite der CD-Hülle wird durch einen Klappentext geziert.

Das Cover gefällt mir gut, es ist aber sehr einfach und wirkt ein wenig steril. Von Vader ist nicht viel zu sehen, und man hätte das selbe Cover auch für jedes andere Hörspiel über Darth Vader nehmen können. Das Bild sticht für mich nicht aus der Masse heraus, es ist nichts wirklich besonderes. Hässlich ist das Cover dadurch aber keineswegs.

Fazit

„Dark Lord (1) – Die letzten Stunden der Klonkriege“ ist ein sehr gut produziertes „Star Wars“ Hörspiel mit einer guten Story und interessanten Charakteren. Ein Kauf lohnt sich für „Star Wars“ Fans allemal.

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