Bibi und Tina Hörspiel

Bibi und Tina (53) – Der verhexte Wanderritt

Bibi und Tina Folge 53 Der verhexte Wanderritt

Warum ich wegen dieser Folge manchmal laut loslachen musste und sie dennoch, oder gerade deshalb, eigentlich wirklich gut fand, erfahrt ihr in dieser Rezension.

Story

Adalbert von Falkenstein und sein Pferd „Großmogul“ sind beim Grafen und Alex zu Gast. Für die, die Adalbert nicht schon aus früheren folgen kennen: Adalbert ist ein mieser und manchmal nerviger, arroganter Angeber und klingt wie Dr. Pratt aus Emergency Room. Bibi, Tina, Alex und Adalbert langweilen sich in Falkenstein und Bibi schlägt vor, auf einen mehrtägigen Wanderritt zu gehen (bzw. zu reiten). Und wer von den Drei auf diesem Ausflug den wertvollsten „Schatz“ gefunden hat (Nein Alex, Tina zählt nicht…), hat gewonnen. Gesagt, getan – schon am nächsten Tag machen sich die Vier hoch zu Ross auf den Weg. Bald schon stoßen sie auf Spuren, die sie auf die Geschichte eines alten Räuberers namens Reuben von Rabenhorst bringt. Doch der eigentliche Hauptbestandteil der Geschichte passiert erst am Abend des ersten Tages: Bibi will Adalbert einen Streich spielen und verhext ihn aus Versehen in den alten Räuber. Und dieser alte von Rabenhorst hatte früher ein Problem: Seine große Liebe wollte nichts von ihm wissen. Und Adalbert steht offensichtlich auf Tina (zumindest baggert er sie an). Die alte Geschichte wiederholt sich! Mehr will ich nicht erzählen, hört euch die Geschichte lieber selber an. Achja, zwischendurch musste ich mir bei der Folge mal mit der Hand auf die Stirn hauen: Das erste mal, als jemand beschließt, eine Reiterin an ihrem Pferd fest zubinden, damit sie nicht weg läuft. Oh Mann! Und später ruft Adalbert Großmogul „Attacke!“ zu. Mir persönlich ist noch kein Pferd über den Weg gelaufen, was auf diesen Befehl hört. Aber vielleicht gebe ich mich einfach mit den falschen Pferden ab.

So, genug gelabert. Ich mag diese Folge gerne, und zwar aus genau einem Grund: Bibi’s Hexerei(en) machen endlich mal wieder einen Großteil der ganzen Geschichte aus. In vielen der letzten Folgen war das Hexen eine nette Nebensache, doch in „Der verhexte Wanderritt“ baut die ganze Geschichte auf einer schief gegangenen Hexerei auf. Sehr schön! Auf Grund der Länge (bzw. eher Kürze) und der Zielgruppe der Bibi und Tina Geschichten ist die Story auch hier nicht besonders tiefgreifend, aber sie unterhält. Und darauf kommt es an.

Sprecher

Wie schon erwähnt: Adalbert (gesprochen von Dennis-Schmidt Foß, bekannt als Toshikiara vom Schloss-Trio) klingt wie Dr. Greg Pratt aus den späteren Emergency Room Folgen. Eberhard Prüter als Graf Falko spricht wie immer herrausragend. Auch Bibi und Tina machen ihre Sache sehr gut, Alex natürlich auch. Tolle Leistung!

Musik

Hier lässt sich nicht viel sagen: Neben dem Titellied findet sich keine andere Musik in dem Hörspiel. Ist bei Kiddinx aber schon seit Jahrzehnten so. Trotzdem gibt es hier eine recht hohe Punktzahl, Erstens, weil man bei Kiddinx keine Musik erwartet und zweitens, weil das Titellied einfach Kult ist.

Effekte

Im Gegensatz zu den alten Bibi Blocksberg Folgen mag ich die Soundkulisse bei den Bibi und Tina Hörspielen sehr. Die Pferde klingen toll, die Atmosphäre im Wald kommt gut rüber, im Hintergrund hört man einen Specht.

Cover&Design

Das Cover gefällt mir Serientypisch sehr gut. Es zeigt eine entscheidende Szene zu Ende des Hörspiels. Die Illustration macht Lust auf das Hörspiel und ist (fast) einwandfrei gezeichnet. Einziger Minuspunkt: Bibi’s linker Arm sieht abgeschnitten aus und scheint in der Luft zu schweben.

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