Adventskalender

Der Indie-Adventskalender 2015 – Türchen 20

Heute geht es im zwanzigsten Türchen um den Autor Horus. W. Odenthals. Viel Spaß beim Interview (bzw. davor noch der Vita des Autors)!

 

Horus W. Odenthals erster Berufswunsch war es Schriftsteller zu werden. Einmal als Kind „Der Schatz im Silbersee“ gelesen, und alles war zu spät. Aber dann entdeckte er das Zeichnen und wurde mit seinen Comics unter dem Namen „Horus“ in Deutschland und den USA bekannt. Obwohl er sehr erfolgreich war und einige Nominierungen und Preise erhielt, war er doch zunehmend unzufrieden mit den Geschichten, die er in diesem Medium erzählen und realisieren konnte. Comics schreiben und zeichnen war zwar schön, aber irgendetwas fehlte ihm dabei; er war kreativ noch nicht da angekommen, wo er hinwollte.

Als seine Frau ihn aufforderte „Dann schreib doch mal ein Buch“, war das für ihn ein Erweckungserlebnis. Der Kreis hatte sich geschlossen, er war zu seinem ursprünglichen Traum zurückgekehrt, und von Stunde an war er süchtig nach dem Schreiben phantastischer Geschichten. Ganz besonders, als er nach und nach die Welt von NINRAGON entwarf und entdeckte. NINRAGON bot ein Erzähl-Universum, in dem er sich verlieren und verwirklichen konnte, und er möchte nichts anderes mehr tun, bis er – hoffentlich eines sehr fernen Tages und ganz, ganz viele Bücher später – mit seiner kalten Stirn auf die Tastatur fällt. Und dann hütet euch vor seinem Geist, der euch immer noch Geschichten erzählen will!

Wenn er gerade nicht schreibt, liest er oder verbringt Zeit mit seiner Frau, seinen wundervollen Zwillingstöchtern.

Sie können ihm unter @HorusWOdenthal auf Twitter folgen.

Er freut sich immer, von seinen Lesern zu hören, über jedes Feedback und jede Anregung. Schicken Sie ihm einfach, wenn Sie Lust dazu haben, eine eMail unter horus@funkykraut.com.

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Besuchen Sie ihn auch auf der NINRAGON-Homepage:

ninragon.de

 

Wie sind Sie zum Schreiben gekommen? Und wann wussten Sie das sie dies nicht nur als Hobby, sonder professionell machen wollen?

Ich habe bereits vor dem Bücherschreiben professionell Geschichten erzählt, nur in Form von Comics. Mit dem Schreiben von Romanen habe ich angefangen, weil ich in diesem Medium, durch die Diskrepanz dessen, was ich machen wollte und was ich machen konnte, an eine Grenze gelangt war. Das ich professionell schreiben wollte, war also vom ersten Buchstaben her klar. Ich war Profi, der nur das Medium gewechselt hat.

Wie lange haben Sie für die Herstellung ihres Buches gebraucht?

6 Monate beim aktuellen Buch „Das Rad der Welten“. Jedes der sechs Kapitel kam in der NINRAGON-Serie heraus, und für eine Episode brauche ich jeweils einen Monat.

Wieso schreiben und publizieren Sie Bücher oder eBooks im Selbstverlag und nicht bei einem großen Publikumsverlag?

Die kurze Version: Weil ich so sicherstellen kann, dass das Buch genauso ist, wie ich es haben will. Der lange Rest ist ein weites Feld und würde den Rahmen sprengen. Dabei spielen vor allem das geänderte Verhältnis zwischen Autor und Verlag eine Rolle.

Ist es schwer als Selfpublisher Fuß zu fassen und seine Bücher zu verkaufen?

Dazu kann ich nichts sagen. Das hängt im einzelnen Fall von zu vielen Faktoren ab. Ist es schwer, eine Synphonie zu schreiben? Ein Auto zu reparieren? Kinder zu erziehen?

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Welche Medien durchforsten Sie vor dem Bücher schreiben?

Meine Fantasie.

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Schriftstellers aus?

Man setzt sich hin und schreibt. So einfach ist das.

Wie machen Sie auf Ihre Werke im Web aufmerksam?

Ich habe meine Homepage ninragon.de. Ansonsten behandle ich das Web wie eine virtuelle Cocktailparty auf der sehr viele Leute eingeladen sind. Ich geh herum und paludere mit den Leuten, die ich sympathisch finde. Hin und wieder erzähle ich auch von meinen Büchern.

Wo liegen Ihre Vorlieben als Buchautor bzw. als Leser? Welchem Genre kann man ihrem Buch zuordnen?

Ich liebe die fantastischen Genres, besonders Science Fiction und Fantasy. In diesen Genres sind auch meine Bücher angesiedelt, darin spannt sich das NINRAGON-Universum auf. „Das Rad der Welten“ beginnt als Urban Fantasy, aber im Hintergrund lauert weit mehr.

Gab es einem Stelle, ein Kapitel oder einen Teil in ihrem Buch, welche Ihnen extrem schwer gefallen ist zu schreiben?

Nein. Zum Glück nicht.

Was macht ihr Buch zu etwas besonderem und Lohnenswert zu kaufen?

Ich lasse mal die Leser und Rezensenten sprechen. Die können das besser als ich.

„Es gibt derzeit nichts, das dem Vergleich mit NINRAGON standhalten würde. Das ist definitiv das beste epische Fantasywerk der letzten Jahre.“ fantasybuch.de

„Der Mann hat’s drauf, mein Kompliment. Wer Fantasy schätzt, findet hier einen Schatz.“

„Ein Fantasy-Epos das seines Gleichen sucht: NINRAGON von Horus W. Odenthal ist eine Trilogie, die jedem Leser das Herz in der Brust Purzelbäume schlagen lässt vor Glück, dass es auch noch in der heutigen Zeit brillant geschriebene Fantasy gibt, die einen für Tage zu fesseln weiß, und den Leser auf magische Weise verzaubert und in ein Land mitnimmt, das so atemberaubend schön und bildreich dargeboten wird wie in dieser Trilogie.“

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„Ich lese seit mehr als 40 Jahren Fantasy. NINRAGON ist ein episches Werk und Horus W. Odenthal für mich der beste deutsche Fantasyautor, den wir zur Zeit haben.“

Beschreiben Sie ihr Buch in einem Satz.

Als ein großer Umbruch im Weltengefüge bevorsteht, verändert der Einbruch des Fantastischen das Leben von Menschen unserer Welt und unserer Zeit von Grund auf.

Wären Sie gerne mit dem Protagonisten ihrer Geschichte befreundet?

Ich bin es schon. Sonst könnte ich seine Geschichte nicht schreiben.

Welche Ratschläge geben Sie jungen Autoren mit auf den Weg?

Lies, schreib! Fang an und hör nicht auf! Werde dir darüber klar, was genau dir an Geschichten gefällt und schreibe genau so. Lass dich von niemandem von diesem Weg abbringen. Am wenigsten von Schreibratgebern oder Leuten, die behaupten, sie würden die einzige Art kennen, wie eine gute Geschichte geschrieben werden soll. Lies dir vielleicht stattdessen die Geschichten durch, die sie selber schon geschrieben haben und entscheide, ob sie dir gefallen.

Die Frage, wie an gute Geschichten schreibt, beantworten sich dir in Geschichten, nicht in Regeln.

Dein „Unterbewusstsein“ weiß, wie deine Geschiche aussehen muss. Lass los und schreib. Lerne daraus, wie deine Geschichte bei dir selber ankommt, was dir gefällt und was.

 

Heute gibt es folgende Kommentarfrage: Homepages von Schriftstellern: Findet ihr sie sinnvoll, oder eher nicht? Bei welchem Online-Shop bestellt ihr eure Bücher?

2 Kommentare

  1. Loredana Bursch

    Klar sind sie sinnvoll. Besonders wenn man von einem Autor gerne die Bücher liest, ist eine Homepage praktisch um auf dem neuesten Stand zu bleiben.

    Zum Bücher Kaufen bevorzuge ich Amazon.

  2. Christin Burger

    Ich finde Homepages sinnvoll, zumindest gucke ich sie immer sehr gerne an! Ich bestelle gerne bei Bücher.de

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