Die Playmos Hörspiel

Die Playmos (44) – Spezialeinsatz im Freizeitpark

Die Playmos Folge 44 Cover HD

Die Playmos (44) – Spezialeinsatz im Freizeitpark

Serie: Die Playmos | Folge: 44 | Titel: Spezialeinsatz im Freizeitpark  | Spielzeit: 50 Minuten | Label: floff, Lübbe Audio| Erscheinungsdatum: 13.02.2015 | Dieses Hörspiel kaufen: Hier

 

Und weiter geht’s mit den Playmos! Nach Folge 1 mache ich nun mit Folge 44 weiter. Doch sind in dieser Zeit Sachen passiert, durch die ich die Geschichte nicht mehr verstehen kann? Haben die Playmos gar einen neuen Besitzer? Ja, haben sie! Und dazu gleich mehr.

Story

Die Playmos sind vier Playmobil-Figuren und ein Papagei, die eigentlich immer die Lieblingsfiguren des kleinen Tobi waren. Doch irgendwann hat Tobi die Figuren an einen Freund weiter gegeben. Das ändert aber eigentlich nichts, denn die Figuren können immer noch in ihrer Playmobi-Welt zum leben erwachen. Dieses mal finden sie sich in einem Freizeitpark wieder. Doch dann passiert etwas komisches: Die Playmos werden fast verhaftet, weil sie angeblich mit einem falschen Geldschein bezahlt haben! Die 3 Freunde und ihr Papagei Captain Tolle begeben sich auf die Spur der Fälscherbande, und bringen sich damit in große Gefahr!

Die erste Playmos-Folge (zur ReZension) hat mir eigentlich sehr gut gefallen. Diese ist, im Gegensatz zu Der Schatz der Teufelsinsel aber auf ein Gebiet beschränkt: Die Geschichte spielt ausschließlich im Freizeitpark. Während mich eine solche örtliche Begrenzung meistens stört. hat mir sie in diesem Hörspiel gut gefallen. Auch den Jahrmarkt (bzw. den Freizeitpark) fand ich als Ort des Geschehens sehr schön gewählt, wobei man hier natürlich sagen muss, dass Florian Fickel (Autor der Geschichten) auf Grund der Tatsache, dass es sich um Playmobil-Figuren handelt, die Geschichte praktisch überall spielen lassen kann, da es für fast alles irgendein Playmobil-Set gibt.

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Die Geschichte, dass Geldfälscher irgendwo unterwegs sind und sich „x“ Freunde auf die Suche nach denen machen, kenne ich schon aus anderen Hörspielserien. Auch bei den Fünf Freunden gab es so eine Folge. Auch Jahrmärkte gibt es in Hörspielen nicht gerade selten, denken wir mal an die legendäre Menschengruppe in EUROPA-Hörspielen, die sich zuerst auf einem Jahrmarkt in Rocky Beach, dann in einem Museum, danach auf einem TKKG-Jahrmark, danach auf einem weiteren Jahrmarkt, diesmal bei den Fünf Freunden in England und dann, als krönender Abschluss, auf einer deutschen Kirmes in der elften Folge von Barbie rum getrieben hat. Effekt-Recycling eben. Aber darum geht es hier ja eigentlich gar nicht.

Aber was halte ich nun von der Geschichte? Geldfälscherei ist in Hörspielen ausgelutscht, ja. Und einen Innovationspreis gewinnt die Geschichte wirklich nicht. Dennoch konnte schöne Jahrmarktatmosphäre aufkommen, und der Schauplatz hat mir eigentlich sehr gut gefallen. Am Anfang geht die Geschichte etwas schleppend dahin. Am Ende passierten mit schon fast zu viele Sachen auf ein mal. Und wenn man mal bedenkt, dass diese Hörspielserie für Kinder ab drei Jahren konzipiert ist, war das Ende vielleicht wirklich zu komplex. Es lässt aber keine Fragen offen.

Auch der serientypische Humor und die serientypische Doofheit einiger Figuren ist in Folge 44 wieder vorhanden. Beides konnte mir öfters ein Lächeln ins Gesicht zaubern, auch wenn ich die Naivität und das Nicht-Wissen einiger Charaktere etwas übertrieben fand.

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Alles in allem ist die 44. Folge der Playmos eine gute Folge, die sich in die anderen perfekt einreiht, und bei der auch der Humor nicht zu kurz kommt. Die Geschichte ist alles andere als innovativ, kann die Zielgruppe aber sicherlich gut unterhalten, auch wenn beim Ende etwas mehr Konzentration gefordert ist.

Sprecher

Die Hauptsprecher sind (zum Glück) noch die gleichen wie in der ersten Folge. Als Erzähler kommt Gerrit Schmidt-Foß zum Einsatz, der seine Sache wirklich gut macht. Zu Anfang erklärt er dem Zuhörer sogar, warum jetzt plötzlich Paul und nicht mehr Tobi Besitzer der Playmos ist. Bei eben diesen gefällt mir weiterhin die Stimme von Giuliana Jakobeit sehr gut, die Liv spricht. Auch ansonsten ist mir nichts wirklich negatives aufgefallen, auch wenn man bemängeln könnte, dass die Geldfälscher vielleicht ein bisschen zu stark bemüht sind, möglichst du und planlos zu klingen.

Musik

Hier findet sich, abgesehen von dem Titellied, das zum Schluss in voller Länge ausgespielt wird, nichts. Was mir an dem Titellied gefällt, ist, dass es nicht bis zum geht-nicht-mehr mit irgendwelchen elektronischen und (angeblich) modernen Sounds zugemüllt ist, sondern offensichtlich mit einem echten Schlagzeug etc. eingespielt wurde. Besonders melodisch finde ich das Titellied immer noch nicht, einen Ohrwurm kann es (bei mir) nicht erzeugen. Schön finde ich aber, dass die Musik am Schluss komplett ausgespielt wird.

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Effekte

Auch wenn unsere geliebte Menschenmenge aus den EUROPA-Hörspielen keinen Einsatz auf dem Jahrmarkt der Playmos findet, konnten mich die Effekte überzeugen. Die fehlende Musik wird durch eine dichte, durch Geräusche erzeugte Atmosphäre ersetzt. Alles klingt so, wie es klingen soll, auch wenn es mir auf dem Jahrmarkt von Zeit zu Zeit dann doch etwas zu leise war.

Cover&Design

Das Cover zeigt Playmobil-Figuren in einem Playmobil-Freizeitpark. Ob es diese Bausätze so tatsächlich zu kaufen gibt weiß ich nicht, ich gehe aber davon aus. Schade finde ich, dass der Freizeitpark viel zu klein aussieht. Auf dem Cover sieht man ein paar Stände, und danach kommt schon die Wiese. Außerdem sind nur wenige Leute unterwegs. Schön finde ich aber, dass man einige Attraktionen aus dem Hörspiel wieder erkennt.

 

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