Die Weisse Lilie Hörspiel

Rezension: Die Weisse Lilie: Tödliche Stille – Kapitel 3

Die Weisse Lilie: Tödliche Stille Kapitel 3

Die Weisse Lilie: Tödliche Stille Kapitel 3

Serie: Die weisse Lilie: Tödliche Stille | Folge: 3 | Spielzeit: ca. 55 Minuten | Label: recordJet | Erscheinungsdatum: 23.09.2016 | Dieses Hörspiel kaufen: Hier

 

Die noch ziemlich junge Hörspielserie Die Weisse Lilie geht in die dritte Runde. Nachdem ich die ersten beiden Folgen schon sehr gut fand, bin ich vom dritten Kapitel schlichtweg begeistert – natürlich ohne meine Objektivität zu verlieren. 😉

Story

Wichtig: Dieser Abschnitt könnte Spoiler enthalten, solltest du die ersten zwei Folgen noch nicht gehört haben. Daniel Porter jagt den Rebellenführer Emanuel Besongua weiter durch Goma und Umgebung. Doch der Auftragskiller bemerkt zu spät, dass eigentlich er der Gejagte ist. Schon bald wird er von Besongua gefangen genommen…

Währenddessen wird ein Mann während der Befragung durch Miles und seinen neuen Partner Samuel Hayden ermordet und Miles verfolgt ihn. Die Spuren, auf die die Polizei dadurch stoßt, scheinen mit dem Kongo – und vor allem auch mit Miles Vergangenheit sehr eng zusammen zu hängen! Spoiler Ende

Die Geschichte der ersten beiden Folgen wurde bereits unglaublich spannend erzählt, unter anderem wohl, weil viele der Zusammenhänge und Hintergründe nicht geklärt wurden und die Kapitel jeweils mit einem Cliffhanger endeten. Diese dritte Folge führt diesen Trend fort, da aber die beiden Story-Stränge (Miles & Porter) endlich zusammen geführt werden, kann diese Folge die ersten beiden nochmal übertreffen.

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Diverse Zusammenhänge aus den ersten Kapiteln werden klar, dennoch ist das Gesamtbild noch verwischt und es gibt genug offene Fragen, damit auch die vierte Folge wieder spannend sein kann (und sicherlich auch wird). Besonders gefreut hat mich, dass endlich ein bisschen klarer wird, was Die Weisse Lilie eigentlich ist.

Sprecher

Die Sprecherliste ist auch bei der dritten Folge wieder enorm lang. In den Hauptrollen sind es aber weiterhin Martin Sabel, Mark Bremer und vor allem Stephan Benson, die mich überzeugen konnten. Frank Monroe wird wieder von Holger Mahlich vertont, dem Mann, der wohl sein Leben lang nur noch Polizisten sprechen wird.

Die restlichen Sprecher sind wiederholt sehr authentisch und passen sehr gut in die auch ansonsten wieder genial produzierte Soundkulisse rein. Die Afrikaner werden erneut von Native Speakern vertont.

Musik

Das Main Theme (das mit dem Klavier gespielte Stück) gefällt mir weiterhin ziemlich gut, es ist sehr eingängig und passt zu der Atmosphäre der Geschichte. Die zwischendrin und zur Untermalung der Geschehnisse gespielten Stücke sind sehr passend und klingen echt gut, so eingängig wie das Hauptthema sind sie aber nicht. Müssen sie aber eigentlich auch nicht unbedingt sein.

Alles in allem fügt sich die Musik in das allgemein sehr gute Sounddesign ein, zu dem ich jetzt kommen werde…

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Effekte

In der dritten Folge wird so viel geschossen wie in den Folgen eins und zwei zusammen. Besonders dadurch ist nur noch stärker aufgefallen, wie geil die Atmosphäre und die Geräusche in diesem Hörspiel einfach sind. Weder EUROPA-Produktionen, noch Foster oder andere „Blockbuster“ kommen da auch nur annähernd ran. Hut ab!

Abgesehen von dem Geballer fallen besonders die sehr guten Wettereffekte und die Kulisse in der Stadt positiv auf. Die U-Bahn klingt, wie eine U-Bahn nun mal eben zu klingen hat. Durch dieses Produktionsdesign konnte sich an vielen Stellen, wo bei anderen Hörspielen einer nötig wäre, ein Erzähler gespart werden.

Cover & Design

Nun, hier kann ich eigentlich nichts anderes sagen, wie schon bei den ersten beiden Folgen, da sich das Motiv nicht geändert hat. Weiterhin gefallen mir die Farben und die Zeichnung sehr gut. Und ehrlich gesagt, habe ich auch kein Problem damit, dass sich das Motiv nicht ändert. Das steigert ja in gewisser Weise auch den Wiedererkennungswert.

Und damit ist der Design-Abschnitt auch schon wieder vorbei. Überrascht wurde ich hier keineswegs. Ob das nun schade oder nicht schlimm ist – muss jeder für sich wissen. Da das Hörspiel aber sowieso primär als Download erscheint, ist mir das Cover ziemlich egal.

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