Foster Hörspiel

Foster (3) – Die Pforte zur Verdammnis

Foster (3) - Die Pforte zur Verdammnis

Foster (3) – Die Pforte zur Verdammnis

Serie: Foster | Folge: 3 | Spielzeit: ca. 70 Minuten | Label: Imaga, wortart | Erscheinungsdatum: 17.06.2016 | Dieses Hörspiel kaufen: CD (Thalia)* | CD (Amazon)* | Download (Amazon)*

 

Foster geht bereits in die dritte Runde, dieses mal mit einer, mit 70 Minuten Spielzeit, ziemlich langen Folge. Werden nun endlich einige Fragen aus den vorangegangenen Episoden geklärt?

Story

Foster ermittelt weiter nach der entführten Emily Blake. Mehr über die Hintergründe erfährst du auch in den Zusammenfassungen von den Folgen Eins und Zwei. Er stößt auf die Spur einer okkulten Sekte, doch verdichten sich die Hinweise, dass die Dinge, die diese Sekte praktiziert, tatsächlich übernatürlich sein könnten. Wird Foster den richtigen Riecher haben, und Emily Blake finden?

Nachdem mir die ersten beiden Folgen von den Charakteren und der Story her wirklich gut gefallen haben, verstehe ich jetzt endlich auch ein wenig mehr die Hintergründe des Handelns der Figuren. In dieser langen, dritten Folge passiert unglaublich viel, und Foster kommt mit seinen Ermittlungen ein großes Stück weiter. Dennoch schafft es Oliver Döring, das Hörspiel mit einem Cliffhanger enden zu lassen, so dass ich sehr gespannt auf die dritte Folge bin.

Wirklich was zu meckern habe ich an der Story eigentlich nicht. Gelegentlich sind mir ein paar Dinge aufgefallen, doch kann es hier auch an der Komplexität der Story liegen, dass ich die Erklärung vielleicht nicht mitbekommen habe. Es waren auch absolut keine gravierenden Punkte.

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Insgesamt bringt uns diese dritte Folge ein ganzes Stück weiter zum Staffelfinale. Ich bin sehr auf den Ausgang dieser Staffel und der gesamten Serie gespannt. Dieses Hörspiel ist wirklich absolut hörenswert. Allerdings erst, nachdem du die ersten beiden Folgen bestellt und gehört hast. 🙂

Sprecher

Oliver Döring ist dafür bekannt, sehr hochkarätige Sprecher in seinen Produktionen auftreten zu lassen. Diese Professionalität zieht sich durch die gesamte dritte Folge. Es gab keine einzige Stimme, die mir nicht zugesagt hat oder seltsame Betonungen verwendet hat. Einige der Sprecher kamen mir auch bekannt vor, was den von mir so gemochten Effekt des Wiederhörens hervor gerufen hat. Gerrit Schmidt-Foß werde ich immer mit Seto Kaiba aus Yu-Gi-Oh! assoziieren.

Auch sehr zugesagt hat mir die Stimme der Mutter der entführten Emily Blake. Emily selbst wird ausgezeichnet vertont, an ihrer Stimmlage lässt sich ihre Verfassung gut erkennen. Und selbst wenn sie schreit, habe ich ihre Stimme nie als nervig empfunden.

Musik

Im Vordergrund wird auch in dieser dritten Folge nur selten bis nie Musik abgespielt. Allerdings ist mir besonders in Die Pforte zur Verdammnis aufgefallen, wie Musik mit einer „treibeinden“ Stimmung bei spannenden Szenen im Hintergrund verwendet wird. Das stärkt die Anspannung des Hörers ungemein.

Deshalb stehen wir hier eigentlich am gleichen Punkt wie bei der letzten Episode: Einen Soundtrack, den ich mir auch Solo gerne anhören würde, besitzt Foster nicht. Somit wird die Musik nie den Kult des Soundtracks aus Die drei ???Star Wars oder TKKG erreichen können. Die Stimmung wird allerdings dennoch passend untermalt.

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Effekte

Die Geräuschkulisse ist auch in der dritten Folge von Foster – Die Pforte zur Verdammnis – auf allerhöchstem Niveau. Auch in dieser Folge gibt es wieder Szenen – in einem Hubschrauber zum Beispiel – in denen sehr viele Effekte sehr passend und laut eingesetzt werden, was der Atmosphäre ungemein zu Gute kommt.

Die Action-Szenen sind wieder wirklich gut abgemischt, und auch nicht mehr strikt vom anderen Inhalt abgetrennt, wie in der ersten Folge. So richtig viel Action habe ich in Die Pforte zur Verdammnis aber eh nicht zu hören bekommen, wahrscheinlich hat Oliver Döring sich das fürs Finale aufbewahrt. 😉

Cover&Design

Das Cover zeigt einen Berg, der eine wichtige Rolle in dieser Episode spielt. Das Bild gibt ziemlich genau wieder, wie auch ich mir diesen Ort vorgestellt habe. Die grüne Farbgebung des Schriftzugs sagt mir auch sehr zu, der Font ist aber nicht unbedingt mein Liebling. Er sieht irgendwie ein ganz kleines bisschen billig aus.

Das Inlay zeigt wieder eine Liste der Sprecher, dieses mal auch mit der Angabe, welche Rolle sie verkörpert haben.

 

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