Foster Hörspiel

Rezension: Foster (4) – Todeshochzeit

Foster (4) - Todeshochzeit von Oliver Döring

Foster (4) – Todeshochzeit von Oliver Döring

Serie: Foster | Folge: 4 | Spielzeit: ca. 64 Minuten | Label: Imaga, wortart | Erscheinungsdatum: 12.08.2016 | Dieses Hörspiel kaufen: CD (Amazon)* | Download (Amazon)*

 

Oliver Dörings Hörspielserie Foster geht nun in die bereits vierte Runde. Nachdem in Folge drei angedeutet wurde, dass großes Unheil über die Welt brechen wird, soll dies nun in dieser Episode wahr gemacht werden!

Story

Achtung: Du solltest die vorigen Folgen bereits gehört haben. Wenn nicht, könnte dieser Abschnitt leichte Spoiler enthalten!

Nachdem es Foster in der dritten Episode nicht gelungen war, Sebul aufzuhalten und zu verhindern, dass die „Todesfürsten“ (glaube ich) auf die Erde zurück kommen, versuchen nun sein Partner, Nolan und der Dozent Kyle die Ermittlungen fortzusetzen. Als dann aber ein blutiger Mord geschieht, der scheinbar von einem Tier, und nicht von einem Menschen verübt wurde, meldet Foster sich zu Wort: Er denkt, es könnten einen Zusammenhang zwischen den beiden „Fällen“ geben.

Spoiler Ende!

Ich bin wirklich zwiegespalten was die Geschichte angeht. Zwar knüpft Foster – Todeshochzeit sehr gut an die vorige Folge an, aber irgendwie passiert so viel, dass ich zwischendurch ein bisschen das Gefühl hatte, den Anschluss zu verlieren. Viel zu viele Begriffe, und einige Charaktere, deren Rolle ich immer noch nicht komplett verstehe.

Auch interessant:  Die drei ??? (182) - Im Haus des Henkers

Allgemein verläuft diese Folge eher unlinear, was mir nicht so gut gefallen hat. Dennoch: Die vierte Folge setzt nun mal die bisher wirklich gute, und auch von ihren Charakteren lebende Story von Foster fort. Deshalb kann man wohl darüber hin weg sehen, dass vielleicht ein bisschen mehr Zeit für Erklärungen nicht schlecht gewesen wäre.

Sprecher

Die Hörspielserie Foster hat bereits in den letzten Folgen von ihren guten Sprechern gelebt, und das ist diesmal auch wieder ähnlich. Hans-Georg Panczak als Nolan war wieder ein mal genial – er sticht sogar fast mehr heraus als Foster selbst, der von Thomas Nero Wolff vertont wurde.

Gerrit Schmidt-Foß  ist auch wieder als Kyle Jones dabei, seine Stimme ist ja im deutschen Fernsehen nicht mehr weg zu denken. Auch die anderen Sprecher haben erneut absolut solide gesprochen. Well Done! 🙂

Musik

Der Soundtrack war ja immer einer meiner Kritikpunkte an Foster, und das ist leider auch so geblieben. Eingängige Musik suchte ich leider vergebens, und auch ansonsten könnte die musikalische Untermalung der Szenen irgendwie besser sein. Ich hatte leider nie das Gefühl, irgendeines der Stücke schon zu kennen.

Was spricht dagegen, Foster mal ein (vernünftiges) Titellied zu verpassen. Ein Intro ist eins der wichtigsten Erkennungsmerkmale bei Filmen, Serien und natürlich auch Hörspielen.

Auch interessant:  TKKG (1) - Die Jagd nach den Millionendieben

Effekte

Oliver Döring ist ja dafür bekannt, teils wahre Effektfeuerwerke in seinen Hörspielen zu veranstalten. Die letzten Folgen von Foster haben sich in dieser Hinsicht aber eher etwas zurück gehalten. Besonders zu Anfang und auch in den Szenen, in denen Menschen umkommen, ist die Geräuschkulisse in diesem Hörspiel aber absolut genial.

Auch die Atmosphäre bei Nicht-Action-Szenen ist durch dicht eingesetzte Geräusche wirklich gut. Insgesamt konnte mich Foster – Todeshochzeit in dieser Hinsicht also überzeugen.

Cover & Design

Die Covers von Foster haben irgendwie ein Problem: Einzeln und im Genauen betrachtet gefallen mir die Zeichnungen gut. Doch wenn man sich die Geschichte anhört, und dann einen Blick auf das Cover wirft, sind sie irgendwie nichts aussagend. Das Cover von Folge Vier könnte genau so gut auch das Cover von Folge Eins sein. Die Motive haben einfach keinen Wiedererkennungswert und sind total austauschbar.

Die Schriftart ist Geschmackssache, mir gefällt aber immerhin die Farbe ziemlich gut. Das Inlay beinhaltet alle wichtigen Angaben und zeigt die Covers der letzten drei Folgen.

0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.