Hörspiel Leo und die Abenteuermaschine

Rezension: Leo und die Abenteuermaschine (2)

Bild von Leo und die Abenteuermaschine (2)
Cover von Leo und die Abenteuermaschine (2)

Leo und die Abenteuermaschine (2)

Serie: Leo und die Abenteuermaschine | Folge: 2 | Titel: – | Spielzeit: ca. 70 Minuten | Label: e.T. Media | Erscheinungsdatum: 25.11.2016 | Dieses Hörspiel kaufen: CD (Amazon)* | Download (Amazon)*

 

Die erste Folge der neuen Hörspielserie Leo und die Abenteuermaschine für Kinder ab vier Jahren hat mir gut gefallen, allerdings haben mich einige Dinge, wie zum Beispiel die sich wiederholende Musik gestört. Inwiefern in der zweiten Folge nachgebessert wurde, und ob auch diese Geschichten wieder so originell sind, liest du in meiner Rezension.

Story

Der kleine Löwe Leo kann mit seiner Abenteuermaschine in längst vergangene Zeiten reisen, um dort spannende Dinge zu erleben und Sachen zu lernen. Vielleicht gibt er mit seinem neuen Wissen ein bisschen zu sehr an, im „Kindergarten“ wird er nämlich Schlaumeier genannt, was ihn sehr bedrückt. Doch er reist in der Zeit zurück zum jungen Amadeus Mozart, der ihm erklärt, dass es gar nicht so schlimm ist, ein Schlaumeier zu sein.

In einer anderen der drei Geschichten auf dieser CD reist Leo ganz weit in der Zeit zurück, um die Entstehung einer Höhlenmalerei mitzuerleben, auf die er mit seinem Vater gestoßen ist, als sie einen Unterschlupf vor dem Regen gesucht haben. Mit dem Meeresforscher Jacques-Yves Cousteau geht Leo in der letzten Geschichte auf Perlen-Jagd, wobei angeschnitten wird, wie Perlen entstehen.

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Mir gefällt der Aufbau der kurzen Geschichten sehr gut. Meistens gibt es eine Einleitung, die das Thema kurz anschneidet und Leo einen Grund gibt, in eine vergangene Zeit zu reisen. Die Geschichte selbst ist zwar recht kompakt und sehr unkomplex, als kleine Häppchen für die jungen Zuhörer ist das aber eigentlich perfekt. Manche Geschichten vermitteln wichtige Lehren, andere sind – wie auch schon bei Folge eins – ein bisschen zu penetrant mit dem Beibringen von irgenwelchen Dingen. Ob das Vierjährige aber stört wage ich zu bezweifeln.

Wie auch in Folge eins wurden Leo und auch sein Vater ziemlich krass personifiziert. Zwar wird in dieser Folge auch mal von Leos Pfote gesprochen, doch im gleichen Atemzug nimmt sein Dad eine Taschenlampe aus seinem Rucksack. Doch es gab noch ein, zwei andere Ereignisse, bei denen es wichtig war, das Leo ein Löwe ist. Und das hat die Geschichte für mich aufgewertet, der Hauptcharakter und seine Eigenschaften sind wichtiger geworden.

Sprecher

Die Sprecherauswahl in Leo und die Abenteuermaschine (2) sagt mir sehr zu. Meine Kritik aus der Rezension zur ersten Folge an Leos Stimme bleibt, wobei ich mich schon ein bisschen an sie gewöhnt habe. Leos Vater gefällt mir auch ausgezeichnet.

Schade, dass man nicht Joey Cordevin für die Sprecherrollen des kleinen Mozart ausgewählt hat. Das wäre ein absolut geiles Easter-Egg mit Wiederhörensfreude gewesen. 😉 Doch auch so hat mir Mozarts Stimme sehr gut gefallen. 🙂

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Erneut möchte ich die Erzählerin loben, die einen wirklich tollen Job macht. Einige Takes hätte man sich mit ihr aber auch sparen können, da wiederholt sie einfach nur, was die handelnden Charaktere eh schon gesagt haben.

Musik & Effekte

Während ich in der vorangegangenen Rezension noch die Eintönigkeit der Musik bemängelt habe, kann ich hier das genaue Gegenteil fest stellen. Der Soundtrack ist ehrlich toll, er untermalt das Geschehen, verstärkt die Emotionen und passt wunderbar in das sonstige Bild der Produktion. Auch das Titeltheme ist echt gut gelungen, eine Version ohne die Erzählerin die darüber labert, vielleicht als Schluss-Musik für die komplette CD, würde ich gerne mal hören.

In der Folge mit Amadeus Mozart spielt dieser natürlich auch ein bisschen Klavier. Ich habe keine Ahnung, woher die verwendeten Aufnahmen stammen, allerdings klingen sie gut und passen in das Hörspiel.

In der letzten Folge habe ich die Soundkulisse zwar als passend, aber nicht als besonders dicht empfunden. Hier ist das ähnlich, wobei mir ein paar mehr schöne Geräusche aufgefallen sind. Besonders in der Folge mit den Perlen werden ein paar ansprechende Sounds von Wasser verwendet.

Alles in allem ist in dieser Kategorie immer noch Luft nach oben, wobei hier natürlich auch keine Soundkulisse à la Die Weisse Lilie nötig ist.

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Cover & Design

Auf dem Cover sieht man die wichtigsten Charaktere aus dem Hörspiel. Leo sieht zwar immer noch anders aus als ich dachte, irgendwie habe ich ihn mir… süßer vorgestellt, dennoch gefällt mir die Zeichnung. Etwas schade finde ich, dass das Cover mittlerweile so sehr mit Texten und Logos vollgekleistert ist. Hier ist weniger auf jeden Fall mehr.

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