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Rezension: The 100 | Staffel 1

The 100

The 100

Die TV-Serie The 100 wird nun schon seit längerem auf ProSieben ausgestrahlt und dürfte eigentlich an fast niemandem vorbei gegangen sein. Auch das Buch von Kass Morgan ist nicht unbekannt – ich habe den ersten Band hier liegen, ihn aber bisher noch nicht gelesen. Ein Interview mit der Autorin über die Serie hat der Focus geführt. Ich habe jetzt die erste Staffel beendet und teile meine Eindrücke mit dir in diesem Beitrag, der in freundlicher Zusammenarbeit mit maxdome entstanden ist.

Story

Die Erde wurde durch einen Atomkrieg vor 97 Jahren unbewohnbar. Die Überlebenden haben sich auf einer Raumstation – der Ark – zusammengefunden, um den Fortbestand der menschlichen Rasse zu sichern. Doch das Leben dort geschieht unter strengen Vorschriften, und Vergehen werden mit dem Tode bestraft. Als der Rat (die Politiker auf der Ark) bemerkt, dass der Sauerstoff nur noch für wenige Monate reichen wird, schicken sie 100 inhaftierte Jugendliche mit einem Raumschiff auf die Erde, um herauszufinden, ob diese wieder bewohnbar ist.

Eine der Gefangenen ist Clarke. Sie kristallisiert sich schon bald als Hauptcharakter der Serie heraus. Und nicht nur sie merkt schon bald, dass die größte Gefahr nicht die Erde oder deren Bewohner ist, sondern die Jugendlichen selbst…

Nun, solche „Teenie-Serien“ sind häufig Geschmackssache, und viele dieser Art gefallen mir nicht besonders – schon allein wegen dem manchmal haarsträubend billigen Humor. Das umgeht The 100 gekonnt – lustig ist die Serie nämlich nur selten. Doch ansonsten hat mir die Geschichte wirklich zugesagt, es gab überraschende Twists über die ganze Staffel hinweg, Leute die „böse“ schienen sind plötzlich doch „gut“.

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Ein klein wenig hat mich das recht häufige „Doch-nicht-tot“ gestört. Leider setzen mittlerweile viele Serien darauf (siehe Star Wars Rebels, wo Darth Maul immer noch lebt…), was das ganze aber nicht wirklich besser macht. Wenn ein Charakter von einem Bösen angegriffen wird, soll er auch mal sterben und nicht die ganze Zeit knapp überleben und nach spätestens 5 Minuten auch wieder kämpfen und laufen können.

Doch abgesehen von diesem kleinen negativen Punkt, konnte mich die Geschichte echt gut unterhalten. Zwar ist die Serie manchmal ein bisschen langsam mit Erklärungen (Warum ist etwas jetzt so?) und das, was man geschauspielert sieht, ist schon ein bisschen weiter, aber das hat mich nicht besonders gestört. Ein klein bisschen Survival ist in die Geschichte auch integriert, was in so geringen Mengen durchaus unterhaltsam ist. Achja: Staffel eins endet natürlich mit einem Cliffhanger. Gehört sich ja mittlerweile so.

Schauspieler

Einige der Darsteller kamen mir als Serien-Junkie schon bekannt vor, ein paar aber auch gar nicht. So kannte ich den Hauptcharakter Clarke Griffin (Eliza Taylor) bisher noch nicht, Octavia Blake (Marie Avgeropoulos) wiederum schon.

Besonders gefallen hat mir das Auftreten Isaiah Washingtons, der wirklich sehr gut geschauspielert hat und seine Rolle als Ratsvorsitzender perfekt verkörpern konnte. Doch auch die Teenies und die anderen Bewohner der Ark sind durch die Bank ziemlich gut besetzt. Auch die Synchronisation ist gut gelungen, obwohl – oder gerade weil – keiner der „Stars“ der Branche verpflichtet wurde. Einige der Stimmen sind aber schon aus ein paar anderen Serien oder Computerspielen bekannt, Johannes Berenz, den Sprecher von Isaiah Washington, kennt man beispielsweise als Hauptcharakter B.J. Blazkowicz aus Wolfenstein: The New Order.

Alles in allem sind in The 100 ein paar sehr gute Newcomer dabei. Doch auch insgesamt haben mir die Schauspieler echt zugesagt.

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Bild

Die Serie lässt sich – je nach Anbieter – in Auflösungen bis zu 4K angucken. Ich habe mir die Serie allerdings „nur“ in Full-HD ansehen können. Der Stil gefiel mir eigentlich ganz gut, die Landschaft wurde häufig genutzt und auch in den Aufnahmen gezeigt. Auch viele Close-Ups und „Portraits“ der Darsteller finden sich in der Serie wieder. Es ist also von allem was dabei. Äußerst auffällig war aber – besonders in den Rückblicken auf der Ark – der schon fast penetrant häufige Einsatz von Lens Flares.

Lens Flares sind zwar in Sci-Fi-Produktionen keine Seltenheit, aber von Szene zu Szene konnte The 100 sogar den Meister der Lens Flares, J. J. Abrams, toppen. Was Lens Flares sind, siehst du in diesem Video auf YouTube sehr deutlich. Der wirklich enorme Einsatz hat mich in manchen Szenen tatsächlich ein bisschen gestört, obwohl ich diesen Effekt eigentlich sehr schön finde. Bei den Aufnahmen auf der Erde wurden Lens Flares aber seltener als Stilmittel eingesetzt.

Aber egal, Rückblenden gibt es jetzt nicht so super viele, also kann ich darüber gut hinweg sehen. Abgesehen davon hat mich The 100 in Sachen Bild und Kamera nämlich sehr überzeugen können.

Ton

Zur Soundqualität an sich kann ich hier leider nicht so viel sagen, da ich die Serie nur in Stereo angeschaut habe. Aufgefallen ist mir aber – wie oben schon angemerkt – die sehr gute, deutsche Synchronisation.

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Auch die Effekte (beim Schießen oder so) waren ganz gut, aber nicht besser als bei der „Konkurrenz“. Gelegentlich hätte ich mir aber eine etwas dichtere Geräuschkulisse im Wald gewünscht – das sind aber Feinheiten, die den guten Gesamteindruck nicht stören.

The 100 angucken

Kommen wir zum gesponserten Teil dieses Beitrags. 😉 Ich habe die erste Staffel der Serie komplett auf maxdome geguckt und die zweite bereits angefangen. Mit den verschiedenen Apps, Videoplayern und vor allem der Geschwindigkeit des Streams war ich zwar nicht komplett zufrieden, doch maxdome ist die aktuell günstigste Möglichkeit (abgesehen von den Ausstrahlungen auf ProSieben), The 100 anzusehen. Wenn du also großes Interesse an der Serie hast, und noch keinen anderen Streaming-Service abonniert hast, ist maxdome sicherlich eine Überlegung wert! Du kannst The 100 hier bei maxdome anschauen!

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